Linke unterstützt Streik der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel
Am Montag, 02. Februar 2026 rief die Gewerkschaft „Verdi“ im Land Brandenburg und dem gesamten Bundesgebiet zu einem Warnstreik des „Öffentlichen Personennahverkehrs“ auf. Daran beteiligten sich auch die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel.
Grund dafür war die am 03. Februar stattfindende nächste Tarifrunde mit den Arbeitgebern. Mit diesem Streik wollen die Gewerkschaften den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.
Der Kreisverband der Partei „Die Linke“ Brandenburg an der Havel unterstützt die Forderungen der Gewerkschaften. Diese Unterstützung zeigten wir am Montagmorgen vor Ort zwischen 4.30 Uhr und 7.00 Uhr. Trotz der sehr frühen Morgenstunden und der eisig kalten Temperaturen trafen wir auf viele gut gelaunte Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter.
Wir kamen sehr schnell ins Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen und erfuhren Details, worum es ihnen geht. Sie kämpfen um kürzere Arbeitszeiten, mehr Ruhezeiten zwischen den Schichten und die Beibehaltung von sozialen Errungenschaften. Hier wurde unter anderem die Weiterzahlung des vollen Krankengeldes auch nach Ablauf der sechs Wochen genannt. Hier ist wohl seitens der Arbeitgeber die Absenkung auf 80% geplant.
Eine Kollegin erzählte uns bei einem heißen Becher Kaffee, dass die vielen Schichten mit den unterschiedlichen Zeiten auch an die körperliche Substanz gehen.
Uns imponierte bei diesem Streik die Geschlossenheit, und die hervorragende Stimmung, welche die Kolleginnen und Kollegen ausstrahlten. Alle machten ihre Arbeit sehr gerne, aber die Arbeitsbedingungen müssen stimmen. Dies war ein Ergebnis der Gespräche, die wir geführt haben.
Wie uns ein Gewerkschaftsvertreter berichtete, sind 70% der Belegschaft Mitglied von Verdi bzw. unterstützen die Aktivitäten der Gewerkschaften.
Der Kreisverband der Linken wünscht für die nächste Tarifrunde viel Erfolg und der Belegschaft des Vbbr alles Gute und dankt für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit.


