Clara Zetkin wusste schon: Ohne Frauen keine Revolution!
Am 8. März, dem Internationalen Frauenkampftag, rufen wir dazu auf, gegen patriarchale Unterdrückung und kapitalistische Ausbeutung auf die Straße zu gehen!
Es sind Frauen, die den überwiegenden Teil der Reproduktionsarbeit, also die Haus-, Sorge-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit schultern. Ohne diese lebenserhaltende und lebensentwickelnde Tätigkeit, wäre die Lohnarbeit überhaupt nicht denkbar. Denn die Reproduktionsarbeit umfasst die psychische und physische Regeneration der tagtäglich verausgabten Kräfte der gesamten Familie. Darüber hinaus trägt sie auch die Verantwortung für die Wiederherstellung der Arbeitskraft der berufstätigen Familienmitglieder, sowie für die Reproduktionzukünftiger Generationen von Arbeitskräften und deren Sozialisation.
Innerhalb des kapitalistischen Wirtschaftssystems ist die Geschlechterungleichheit nicht auflösbar. Im Gegenteil, der Kapitalismus braucht die unbezahlte Reproduktionsarbeit, um sein ökonomisches Fundament aufrecht zu erhalten. Die Frage nach der Gleichstellung von Frauen kann nicht entkoppelt von der sozialen Frage gelöst werden und auch nicht ohne revolutionäre Perspektive. Die Befreiung der Frauen kann nur realisiert werden, wenn diese Gesellschaftsordnung überwunden wird. Frauenkampf heißt also immer auch Klassenkampf!
Lasst uns am 8. März gemeinsam einen klassenkämpferischen Ausdruck auf die Straße bringen! Für einen Frauenkampf von unten und für eine befreite Gesellschaft!


