Bildung, Jugend und Hospizarbeit im Mittelpunkt
Im Rahmen ihres Wahlkreistages in Brandenburg an der Havel hat die Bundestagsabgeordnete Christin Willnat verschiedene Einrichtungen besucht und sich über deren Arbeit, aktuelle Herausforderungen und politische Unterstützungsbedarfe informiert.
Eine Station des Wahlkreistages war die Villa Fohrde in Brandenburg an der Havel. Das nachhaltige und offene Bildungshaus setzt einen Schwerpunkt auf ökologische Bildung und außerschulische Bildungsangebote. Im Gespräch mit Annika Sutter, Bildungsreferentin, und Susanne Albani wurden unter anderem die Finanzierung von Bildungsprojekten, Jugendbildung sowie die Bedeutung außerschulischer Bildungsräume thematisiert.
Die Villa Fohrde ist vom Land Brandenburg als Bildungseinrichtung anerkannt und bietet unter anderem Seminare, Bildungsurlaube und Angebote für Schulklassen an. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Jugendbildungsarbeit.
„Außerschulische Bildungsorte bieten jungen Menschen wichtige Räume für Austausch, Begegnung und gemeinsames Lernen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass solche Einrichtungen auf verlässliche Förderstrukturen zurückgreifen können und ihre Arbeit langfristig planen können“, erklärt Christin Willnat.
Eine weitere Station des Wahlkreistages führte nach Radewege zum Kinder- und Jugendhospiz Fridolins-Regenbogenhof. Im Gespräch mit Marko Weinaug und Frau Eva Rettig, Geschäftsführerin, Frau Stephanie Schröder, Mitarbeiterin Fundraising ging es um die Arbeit des Hospizes und die bestehenden Herausforderungen bei Finanzierung, medizinischer Versorgung und Öffentlichkeitsarbeit.
Das Angebot des Fridolins-Regenbogenhofs umfasst unter anderem ein Kinderhospiz mit acht Plätzen sowie weitere Angebote für Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren. Im Gespräch wurde deutlich, dass nicht alle entstehenden Kosten durch die bestehenden Finanzierungssysteme abgedeckt werden. Gleichzeitig wurde die Bedeutung einer stärkeren öffentlichen Wahrnehmung der Arbeit hervorgehoben.
„Die Arbeit des Fridolins-Regenbogenhofs ist für Kinder, Jugendliche und ihre Familien von großer Bedeutung. Neben einer verlässlichen Finanzierung spielt auch die öffentliche Sichtbarkeit eine wichtige Rolle, damit betroffene Familien erreicht und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen werden können“, so Christin Willnat.
In diesem Zusammenhang wurde unter anderem der Wunsch nach einer Beteiligung des Fridolins-Regenbogenhofs an der Grünen Woche 2027 angesprochen. Darüber hinaus ging es um weitere Möglichkeiten, die Arbeit der Einrichtung bei Veranstaltungen, Messen und Netzwerkformaten vorzustellen.
Bildhinweise:
Villa Fohrde: Annika Sutter (Bildungsreferentin), Susanne Albani und MdB Christin Willnat.
Fridolins-Regenbogenhof: Marko Weinaug, MdB Christin Willnat, Frau Eva Rettig, (Geschäftsführerin), Frau Stephanie Schröder, (Mitarbeiterin Fundraising)


