Die Linke Brandenburg an der Havel unterstützt bei der Stichwahl SPD-Kandidaten Daniel Keip

Der Kreisvorstand Die Linke Brandenburg an der Havel hat am Montagabend gemeinsam mit der Stadtfraktion entschieden, in der Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl den SPD-Kandidaten Daniel Keip zu unterstützen.

Nach einer intensiven Auswertung der ersten Wahlrunde und einer ausführlichen Diskussion ist die Partei zu dem Ergebnis gekommen, dass Daniel Keip mit seinem Programm und seinem Auftreten am ehesten für eine soziale, demokratische und weltoffene Stadtpolitik steht. Die Mitglieder des Kreisvorstands und der Fraktion betonten, dass in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spaltung und rechter Hetze ein klarer Schulterschluss der demokratischen Kräfte notwendig ist.

„Für uns war entscheidend, wer glaubwürdig die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt, soziale Themen ernst nimmt und sich klar gegen rechte Stimmungsmache positioniert. Diese Haltung sehen wir bei Daniel Keip“, erklärt Christin Willnat, Co-Kreisvorsitzende der havelstädtischen Linken.

„Auch wenn unsere eigene Kandidatin Birgit Patz in der ersten Runde leider nicht das erhoffte Ergebnis erzielen konnte, bleiben ihre Themen für uns richtungsweisend: soziale Gerechtigkeit, bezahlbares Wohnen und mehr Bürgernähe. Diese Ziele wollen wir auch in Zukunft gemeinsam mit einem sozial orientierten Oberbürgermeister weiterverfolgen.“

Die Linke dankt Birgit Patz ausdrücklich für ihren engagierten und inhaltlich starken Wahlkampf. Gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen und der Tierschutzpartei hatte Die Linke die parteilose Kandidatin unterstützt. Birgit Patz hat mit großem Engagement gezeigt, dass Politik jenseits der Parteigrenzen möglich ist, wenn es um die Belange der Menschen in Brandenburg an der Havel geht. Ihr Einsatz hat wichtige Impulse gesetzt und viele Themen auf die kommunalpolitische Agenda gebracht, die über den Wahlkampf hinaus Bedeutung haben werden.

„Birgit hat mit Leidenschaft und Überzeugung für eine soziale, gerechte und ökologische Stadtpolitik geworben. Dafür gilt ihr unser Dank und unsere Anerkennung“, so Christin Willnat weiter.

Die Linke betont zugleich, dass sie sich auch künftig als verlässliche Stimme für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe einsetzen wird – unabhängig davon, wer die Wahl gewinnt. Themen wie bezahlbares Wohnen, gute öffentliche Daseinsvorsorge, eine solidarische Stadtgesellschaft und die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bleiben zentrale Anliegen der Partei.“