Gedenken am Weltfriedenstag

Am 1. September haben wir an der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel an der Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung teilgenommen.

Der 1. September erinnert an den deutschen Überfall auf Polen im Jahr 1939 und damit an den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Zugleich steht dieser Tag in Verbindung mit dem nationalsozialistischen Mordprogramm „Aktion T4“. Allein in Brandenburg an der Havel wurden mehr als 9.000 Männer, Frauen und Kinder ermordet.

Bei der Gedenkveranstaltung sprachen unter anderem Oberbürgermeister Daniel Keip und die Leiterin der Gedenkstätte, Dr. Sylvia de Pasquale.

Im Anschluss wurde eine Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers Andreas Maus eröffnet. In seinen Werken setzt er sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander.

Für uns bleibt die Erinnerung an die Opfer Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft.

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!