
Kanzler streicht Taschengeld von Millionen Kindern
Friedrich Merz ist Multimillionär.
Er weiß, wie man Vermögen schützt, Konzerne berät und Reiche noch reicher macht.
Was er offenbar nicht weiß: wie sich 25 Euro anfühlen, wenn man sie nicht hat.
Das Bundeskabinett plant den Kindersofortzuschlag zu streichen.
Das trifft 2,9 Millionen Kinder. Diese verlieren damit 25 Euro im Monat.
Eine Familie mit drei Kindern verliert somit 75 Euro. Geld für den Wintermantel. Für das Schulheft. Für den Sportverein.
Weg.
Gleichzeitig lässt dieselbe Regierung Millionen- und Milliardenvermögen unbelastet. Eine Vermögensteuer auf Superreiche, die laut DIW-Studie 30 bis 50 Milliarden Euro im Jahr einbringen könnte, lehnen CDU und SPD ab.
Das Muster ist immer dasselbe: Wer nichts hat, zahlt. Wer alles hat, wird geschützt.
Christin Willnat kommentiert:
„Millionär Merz blockiert die Vermögensteuer für Superreiche und streicht lieber 2,9 Millionen Kindern 25 Euro im Monat. Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, setzt Friedrich noch einen drauf. Das ist an Kaltherzigkeit nicht mehr zu toppen.“
Fakt ist: Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in Armut auf.
Die Linke fordert die sofortige Rücknahme der Streichung des Kindersofortzuschlags, eine armutsfeste Kindergrundsicherung von mindestens 328 Euro für alle Kinder sowie eine Vermögensteuer auf Vermögen über einer Million Euro, die genug einbringt, um Kinderarmut in diesem Land zu beenden.

