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Versuch und Irrtum - Ein absurder Vorgang

"Müssen wir uns zukünftig darauf einstellen, dass die Stadt Baustellen mal testweise errichtet, um dann bei bestimmter Staulänge einzusehen, dass doch nicht gebaut wird?" Das fragt sich Parteivorsitzender René Kretzschmar. "Morgen wird´s dann an einer anderen Stelle probiert."

Kretzschmar weiter: "Wer plant so etwas? Gerade an der Wilhelmsdorfer Kreuzung staut sich der Verkehr schon an normalen Wochentagen morgens stadteinwärts . Wenn man dann dort eine Baustelle plant, muss klar sein, dass dies nur mit 2 Baustellenspuren stadteinwärts geht. Dafür hätte man eventuell das Parken auf der Gegenseite verbieten müssen und den Verkehr über eine Behelfsspur führen müssen. Eventuell wäre auch ein Umprogrammieren der Ampel nötig gewesen. Ich bin aber kein Verkehrsplaner dieser Stadt, der hatte wohl aber auch Urlaub.

Anscheinend, hat man sich für die Variante „Versuch und Irrtum“ entschieden. Dies reiht sich in eine Reihe von Vorgängen ein, die Zweifel an der Führung im Rathaus aufkommen lassen.

Herr Scheller sollte die angemeldeten Aussprachen in der SVV nutzen, um den Stadtverordneten zu erläutern, wie er derartige Zustände innerhalb der verschiedenen Bereiche der Verwaltung zukünftig verhindern will.

Es werden in den kommenden Monaten neben den bestehenden noch weitere Baustellen in der Stadt hinzukommen. Ich hoffe, dass dann im Vorfeld die Folgen für den Verkehr besser abgeschätzt werden und sinnvolle Umfahrungen im Vorfeld geplant werden. 

Ein wenig ironisch könnte man meinen, die Verwaltung möchte die Brandenburgerinnen und Brandenburger nicht durch Investitionen in die Radwegeinfrastruktur zum Radfahren bewegen, sondern durch das Lahmlegen des Autoverkehrs. Ich bin zwar Befürworter der Förderung des Radverkehrs, aber bitte nicht so."