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Dr. Uta Sändig

Gespräche zum Tag für die Beseitigung der Armut

Der Boden unserer transparenten Sammelbox war schnell mit einer dicken Schicht fremdländischer Münzen bedeckt; auch Scheine waren dabei, auch hiesige Euros.

DIE LINKE hatte dazu aufgerufen, am internationalen Tag für die Beseitigung der Armut die nicht benötigten Restmünzen aus dem letzten Urlaub zu spenden, die dann – umgetauscht in Euro – dem Verein pro Kids Gambia e.V. zur Verfügung gestellt werden sollen. Gambia ist eines der ärmsten Länder der Erde "und schon 22 Eurocent pro Tag ermöglichen einem Kind dort den Schulbesuch", kommentierte Karin Treffehn, Vorstandsmitglied des in unserer Stadt ansässigen gemeinnützigen Vereins (Facebook https://de-de.facebook.com/PROKIDSGambia/). Sie kam an unserem Infostand vorbei und wollte ihre Freude über die Unterstützung der Gambia-Aktion ausdrücken.

Daneben kamen wir mit Bürgern zum Thema Armutsursachen im eigenen Land ins Gespräch. Zum Beispiel besuchte eine Gruppe von Jugendlichen, die gerade ihren Bundesfreiwilligendienst ableisten, unseren Stand und verwickelte die anwesenden LINKEN in einen intensiven Diskurs. Der Durch- und Weitblick dieser "Bufdis" war erfrischend; keine Spur von Politikmüdigkeit.

Hier einige Gesprächsimpulse und Fragen der Jugendlichen in Stichworten:  Unsere Demokratie ist in Gefahr, weil sich Teile der sogenannten Eliten – Konzernbosse, Bänker, Lobbyisten – schon längst den demokratischen Prozessen entzogen haben. Ein reiches Land wie die Bundesrepublik hat eigentlich die Mittel, die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter auseinander klaffen zu lassen – was oder wer hindert sie daran?  Die kapitalistische Wachstumsideologie ist ein Irrweg; kein Mensch will ewig wachsen – warum soll für die Wirtschaft etwas anderes gelten?  Das Argument, eine bestimmte Maßnahme  vernichte Arbeitsplätze und dürfe deshalb nicht durchgeführt werden, ist ein Totschlagsargument. Es gibt viele umwelt- und menschenfeindliche Arbeitsplätze, die durchaus beseitigt gehören, z. B. in der Rüstungsindustrie.  Andererseits werden Arbeitsplätze, die der Daseinsfürsorge dienen, z. B. im Bereich Alten- und Krankenpflege, viel zu schlecht bezahlt.  Dass die Geflüchteten unser Land arm machen, ist eine Milchmädchenrechnung, zumal der reiche Westen deren Herkunftsländer nach wie vor ausplündert oder bekriegt. Wir Jungen zahlen für eine Rente ein, die verbraucht ist, bevor wir selbst in Rente gehen. Wir Jungen zahlen für die Umweltsünden der vorangegangenen Generationen, wenn nicht umgehend eine Wende im Denken und Tun eingeleitet wird.

Neben diesen erfreulichen Reaktionen auf die Aktion der LINKEN gab es auch demonstratives Desinteresse. Mag sein, die Wohlsituierten fühlten sich nicht gemeint. Mag sein, die von Armut Bedrohten wollten nicht daran erinnert werden. Mag sein, die wirklich Armen haben inzwischen alle Hoffnung aufgegeben, an ihrer Situation noch etwas zu ändern.

Wir LINKEN sehen das anders und wären darüber gern ins Gespräch gekommen. Vielleicht beim nächsten Mal.

Unsere Antworten auf "Ungleichland D" könnt ihr hier nachlesen.

Petra Zimmermann

Ein Grund zum feiern - 30 Jahre café contact

Blumen für den Garten, auch im Winter
Das "Kleine Mitbringsel"
Raymund Menzel präsentiert das Geschenk
Tolle Einstimmung mit der Trommlergruppe
Begrüßung der Gäste
Die Geschichte des Hauses wird erzählt
Programm im Garten

Kinder- und Jugendarbeit ist nicht nur in unserer Stadt unverzichtbar. Viele Angebote von Trägern wie das KiJu in Hohenstücken, das HdO, der Club am Trauerberg und das café contact begleiten Kinder und Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden mit allen Höhen und Tiefen, die diese Zeit mitsichbringt.

Heute feiert das café contact nun seinen 30. Geburtstag. Seit 1988 existiert das Haus auf dem Dom mit seinem Angebot. Wir gehörten zu den Geburtstagsgästen und hatten auch ein kleines Geschenk dabei, mit dem wir dem Team des Hauses die Grüße unseres Kreisverbandes überbrachten.

Unser "Kleines Mitbringsel" kommentierte der Leiter der Einrichtung, Raymund Menzel, so: "Ihr seid verrückt!"

Ein volles Haus, gut gelaunte Gäste, Angebote für Groß und Klein und viele Wiedersehensfreuden haben wir beobachtet. Aber auch wir wurden beschenkt, mit leckerem selbstgebackenen Kuchen und vielen persönlichen Begegnungen.

Wir wünschen dem Team um Leiter Raymund Menzel weiterhin gutes Gelingen, Mut und Durchhaltevermögen, viele gute Ideen und auch persönlich alles Gute.

Wir werden uns als LINKE auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Angebote der Träger für Kinder und Jugendliche in der Stadt Brandenbrg weiter gefördert und unterstützt werden.

Birgitt Trenner, Petra Zimmermann
Fotos: © J. Menzel | café contact

Michaela Trenner

Links bewegt

Ralf Nethe
Quelle: https://www.stadtradeln.de/brandenburg/
Quelle: https://www.stadtradeln.de/brandenburg/

DIE LINKE radelte kräftig mit und unterstützte die Stadt Brandenburg an der Havel bei 15 Tonnen CO2-Einsparung

Das Projekt Stadtradeln möchte durch das gemeinschaftliche Radfahren in der Kommune ein Bewusstsein schaffen für mehr Lebensqualität, Klimaschutz und Radförderung.

Die kleine Radeltruppe der LINKEN belegt mit durchschnittlich 290 km pro Teilnehmer*in innerhalb von 3 Wochen den 8. Platz unter allen Teams. Neben dem Spaß beim Radeln und der Anerkennung der Radfahrenden wuchs das Bewusstsein für den Klimaschutz. Auch der  tägliche Weg zur Arbeit, zum Einkauf, zur Schule beeinflusst unseren ökologischen Fußabdruck - jeder Kilometer zählt für eine sauberere Umwelt. Jede*r Einzelne konnte beim Projekt Stadtradeln einen Beitrag leisten und damit auch den Weg hin zu einer fahrradfreundlichen Stadtentwicklung ebnen.

Aktionen am Welfriedenstag

Wir waren heute unterwegs im Stadtgebiet. Am Vormittag haben wir weiße Rosen verteilt und sind hier mit Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Frieden ins Gespräch gekommen.

Am Nachmittag waren wir beim Bürgerfest in Hohenstücken mit einer Mal- und Bastelstraße präsent.

Fotos: © ak, pz

Claudia Sprengel

Das erste Mal

Mit ihrem 1. Speed-Dating (Partner finden) geht die Partei DIE LINKE in Brandenburg an der Havel neue Wege in Vorbereitung der Wahlen 2019.

So wurde eine erste Veranstaltung dieser Art unter dem Motto „Kommunalpolitik beschnuppern einmal anders“ am 27.08.2018 in der Gaststätte „Agentenzentrale“ Kurstr. 12 durchgeführt. Ziel der Veranstaltung sollte sein mit Interessenten in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.

Die Idee zu einem solchen Treffen kam von einer jungen Genossin und natürlich gab es bei den gestandenen Mitgliedern des Vorstandes erst einmal Bedenken, ob das Ganze funktionieren könnte. Beworben haben wir die Veranstaltung durch Plakate, Flyer und durch Information in den Medien.

Dass wir die Erwartungen an dieses Treffen nicht zu hoch schrauben dürften, war uns allen klar. Um so erfreulicher können wir im Nachhinein resümieren, dass es doch ein kleiner Erfolg geworden ist und wir diese Art von Veranstaltung weiterführen wollen. So waren die Interessenten und auch zufällig vorbeigekommene Personen überrascht und fanden diese Art der Kommunikation sehr ansprechend.

Vor allem wurde die gemütliche und ungezwungene Atmosphäre für Gespräche gelobt. Auch wenn noch nicht Schlangen an den Tischen mit unseren Kreis- und Fraktionsvorsitzenden gestanden haben, konnten wir Kontakte zu bisher nicht in der Kommunalpolitik tätigen Personen knüpfen. Wir planen bereits ein 2. Speed-Dating in den nächsten Wochen in einer anderen Lokalität.

Wir danken dem Team der Agentenzentrale für die herzliche Aufnahme und die Betreuung an diesem Abend.

Infostand zum Pflegenotstand

LINKE unterstützt Streikende des Städtischen Klinikums

Fünf nach 12 - Pflegenotstand stoppen

In der Pflege herrscht seit Jahren Notstand. Gesundheit und Menschenwürde bleiben in unseren Krankenhäusern und Pflegeheimen oft auf der Strecke. Die Bundesregierung will dagegen mit 8.000 Stellen vorgehen, dabei fehlen insgesamt mindestens 140.000 Stellen.

Für eine bessere Personalausstattung sind wir heute auf die Straße gegangen. Es geht nicht allein um die Bezahlung. Auch in unseren Pflegeeinrichtungen herrscht Personalmangel. Wir wollen die Menschen für dieses Thema sensibilisieren und die Kommunalpolitik auffordern, sich für Verbesserungen einzusetzen.

Foto: © piZ, aKu

16. Kinder- und Familienfest

Eröffnung mit Dr. Andreas Bernig, MdL
Eröffnung mit Dr. Andreas Bernig, MdL
Besucher
Besucher
Hopseburg
Hopseburg
Vertreter*innen Kreisvorstand DIE LINKE
Vertreter*innen Kreisvorstand DIE LINKE
Vorführung Ropeskiping (Seilspringen)
Vorführung Ropeskiping (Seilspringen)
Ankündigungsplakat
Ankündigungsplakat

Foto: © WeM

Kein Vergessen - Gedenken am 8. Mai

Mitglieder unseres Kreisverbandes legten heute an verschiedenen Orten in Brandenburg an der Havel, so wie hier in der Nähe vom Nicolaipaltz (erste zwei Bilder), Gebinde zum Gedenken an den Tag der Befreiung und der gefallenen Soldaten verschiedener Nationen nieder.

 

NIE WIEDER FASCHISMUS! NIE WIEDER KRIEG!

Fotos: © DIE LINKE. KV Brandenburg

1. Mai: WIEDER.KÄMPFEN.LERNEN

Unter diesem Motto Stand die Demo in diesem Jahr in Brandenburg an der havel.

Ca 200 Menschen waren dem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt und schlossen sich der Demo vom Steintorturm zum Altstädtischen Markt an. Themenschwerpunkt in diesem Jahr war das Thema Pflege.

Foro: © WeM

Mit Jan van Lessen auf dem Neustädtischen Markt

Zum ersten gemeinsamen Infostand zur OB-Wahl waren heute LINKE, SPD und Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit dem OB-Kandidaten Jan van Lessen auf dem Neustädtischen Markt anzutreffen um mit Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch zu kommen. (Fotos:DIE LINKE)


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Archivübersicht

2017 | 2016 | 2015 | 2014

Reader Hartz IV
Reader Hartz IV

DIE LINKE setzt sich sowohl im Parlament und außerparlamentarisch für die Überwindung von Hartz IV ein.

Mit dieser aktualisierten Handreichung (Stand 2017) möchten wir unter anderem darüber informieren, wie Sie sich rechtlich zur Wehr setzen können, welche Ansprechpartner/innen es auf lokaler Ebene gibt oder wie eine effektive Öffentlichkeitsarbeit gegen Hartz IV koordiniert werden könnte.

Auch wenn die nachfolgenden Ausführungen sicherlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, hoffen wir, Ihnen ein nützliches Hilfsmittel an die Hand zu geben.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die vorliegende Handreichung in möglichst großem Umfang verbreiten – sei es in entsprechenden Initiativen und Verbänden oder an weitere interessierte BürgerInnen.