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Situation Geflüchteter in Polen: Eine Schande für die EU!

Unsere Abgeordnete Andrea Johlige traf sich mit drei Aktivist*innen, die im Bialowieza-Urwald an der Grenze von Polen und Belarus Geflüchteten helfen.

Das rbb-Interview von heute könnt ihr euch auf https://www.radioeins.de/.../blick-auf-die-polnisch... anhören.

Die Aktivist*innen erzählen von massiven Menschenrechtsverletzungen auf beiden Seiten. Die Grenzschützer von Belarus schlagen und treten Flüchtlinge, hetzen Hunde auf sie und es wird auch von Vergewaltigungen berichtet. Die Grenzpolizei auf der polnischen Seite ist nicht wesentlich besser, auch hier kommt es zu massiver Gewalt.

Die Helfer*innen versorgen die Flüchtlinge im Wald mit Kleidung und Nahrung. Für sie ist der Einsatz nicht ohne Risiko. Zwar ist es legal, Geflüchtete mit Nahrung zu versorgen, es ist jedoch illegal, mit ihnen durch den Wald zu laufen. In der Sperrzone und am Rande dieser gibt es Safe Houses, wo Geflüchtete bei Anwohner*innen eine gewisse Zeit unter kommen können.

Die Aktivist*innen sagten auf die Frage, was sie brauchen: Geld, Safe Houses und die Aufmerksamkeit Europas. Es wird eine Spende aus der Sammlung in Partei und Fraktionen übergeben und werden unser bestes tun, so viel wie möglich Öffentlichkeit für die Situation vor Ort zu schaffen.

Der Wald selbst ist der älteste Wald Europas, ein Urwald von ca. 1500 Quadratkilometern (etwa so groß wie der ganze Landkreis Barnim), dort ist es kalt und es gibt Dickicht und Sumpf. Die Helferin berichtete, dass bei manchen Flüchtlingen die Kleidung gefroren ist, weil sie im Wald nass wurde.

Die Geflüchteten sind teilweise Wochen dort. Die Helfer*innen tun das, was eigentlich die polnische Regierung und die EU tun müssten: sie retten Leben. Aber sie können nicht alle retten. Dass 800 km von Berlin entfernt Menschen in Wald erfrieren, weil Regierungen Abschottung wichtiger ist als Menschenleben zu retten ist eine Schande für Europa!


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