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Rassismus ist keine Alternative - Solidarität statt Hetze

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März erklären Christin Willnat und Daniel Herzog vom Kreisvorstand der LINKEN:

"Rassismus, also das Herabwürdigen, Diskriminieren, Verfolgen oder gar Töten von Menschen aufgrund von Merkmalen wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache, ist in unserer Gesellschaft leider noch immer ein weit verbreitetes Problem. Menschen(gruppen), die in anderen Teilen der Welt geboren wurden oder einfach nur anders aussehen, werden pauschal Eigenschaften und Verhaltensmuster zugeschrieben, die sie abwerten und zu Menschen zweiter Klasse herabwürdigen. Neben dem so genannten Alltagsrassismus leiden vermeintlich nicht in Deutschland geborene Menschen auch unter institutionellem Rassismus - so finden sie schwerer eine Wohnung oder einen Job, auf Ämtern werden sie oft nicht ernst genommen. Die Folgen von Rassismus reichen von Vorurteilen und Diskriminierung über Rassentrennung, Sklaverei und Pogromen bis hin zu sogenannten ethnischen Säuberungen und Völkermord. Es ist erschreckend, dass in schwierigen Zeiten eher Ab- und Ausgrenzung in den Vordergrund treten, anstatt Solidarität und Zusammenhalt", erklärt Christin Willnat.
"Antisemitischer und antimuslimischer Rassismus haben in den vergangenen Monaten zu den schrecklichen Anschlägen in Halle (Saale) und Hanau geführt. Durch die menschenverachtende Hetze der Alternative für Deutschland (AfD) fühlen sich potentielle Täter*innen in ihrem Glauben bestärkt und zu solchen Taten motiviert. Im Gegensatz zu den geistigen Brandstifter*innen der AfD sind wir LINKEN davon überzeugt, dass alle Menschen gleich sind und die gleichen Rechte haben, egal wo auf der Welt. Unsere Solidarität gilt allen von Rassismus betroffenen Menschen. Wir streiten für eine offene, bunte, emanzipierte und solidarische Gesellschaft, die dann am Ende auch nicht mehr kapitalistisch sein kann", ergänzt Daniel Herzog.

Hintergrund:
Am 21. März 1960 demonstrierten mehrere tausend Menschen nahe Johannesburg in Südafrika gegen diskriminierende rassistische Gesetze. Bei den Protesten wurden mehrere dutzend Menschen von der Polizei erschossen. Dieser Tag ging als Massaker von Sharpeville in die Geschichte ein. 1966 wurde der 21. März durch die UNO-Generalversammlung zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung erklärt.

 


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