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Internationaler Frauentag - Ihr verdient mehr!

Am 8. März ist der Internationale Frauentag. DIE LINKE. Brandenburg an der Havel kämpft konsequent für die Geschlechtergerechtigkeit in der Havelstadt und darüber hinaus. Am Aktionstag werden deshalb Blumen an Kitamitarbeiterinnen verteilen werden.

„In der Corona-Pandemie haben besonders Frauen den Laden am Laufen gehalten“, sagt Kreisvorsitzende Claudia Sprengel, „so arbeiten sie vermehrt im Dienstleistungsbereich und in den sozialen Berufen und hatten dort unter starken Personalausfällen zu leiden, sowie mit der stetigen Bedrohung der eigenen Gesundheit und der Verantwortung zur Vermeidung der Übertragung zu kämpfen.

Viele Frauen in Kitas, in der Pflege, im Einzelhandel oder an Schulen haben bis zur Belastungsgrenze gearbeitet, um das gesellschaftliche Leben aufrecht zu erhalten, dafür gebührt ihnen nicht nur an diesem Tag unser Dank und Respekt. Beides wollen wir mit einer kleinen Geste am 8. März vermitteln.“

DIE LINKE. Brandenburg an der Havel fordert: Sorgearbeit (fair)teilen!

Auch im Privaten waren es hauptsächlich die Frauen, die sich selbst zurück nehmen mussten zugunsten der Familie. Jede 5. Frau hat seit 2020 ihre Arbeitszeit verkürzen müssen, um Kinder oder zu pflegende Angehörige zu betreuen. Dies hat auch Auswirkungen auf ihr Einkommen und ihre Rente.

DIE LINKE. Brandenburg an der Havel fordert: Zerbrecht die gläserne Decke!

„Der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern ist im Land Brandenburg und in  Brandenburg an der Havel zwar deutlich geringer als in anderen Ländern und Städten, jedoch gibt es ein großes Gefälle innerhalb der Leistungsgruppen. Viele Frauen arbeiten im Niedriglohnsektor oder bleiben in den mittleren Gehaltsklassen hängen.“ So erläutert Claudia Sprengel weiter: „Nur wenige Frauen nehmen in der Havelstadt Führungspositionen ein. Das beste Beispiel dafür ist die Verwaltung: Keiner der Beigeordneten ist eine Frau und auch die Fachabteilungen werden zu großen Teilen von Männern geleitet. Hier müsste die Stadt aber ein Vorbild sein und Frauen aktiv fördern. Dass es viele qualifizierte Frauen gibt, zeigt ihr großer Anteil im oberen Mittelbau.“

DIE LINKE. Brandenburg fordert: Mädchen an die Macht!

DIE LINKE. Brandenburg an der Havel hat erkannt: Aus engagierten Mädchen werden engagierte Frauen! Deshalb muss die Mädchenförderung und gendersensible Jugendarbeit, in Kinder- und Jugendprojekten mitgedacht werden. Laut Sozialgesetzbuch ist die Kommune dazu verpflichtet dieser Aufgabe nachzukommen. „Mädchen die früh in Vereinen und Gruppen aktiv werden lernen demokratische Beteiligung und dass ihre Stimme gehört wird. Dass dies Auswirkungen auf ihre spätere Laufbahn hat ist nachweisbar. Leider ist der Anteil von Mädchen beispielsweise in Sportvereinen immer noch deutlich geringer. Das liegt auch am Angebot.“

DIE LINKE. Brandenburg fordert: Mehr Frauenstimmen in der Stadtpolitik!

Um Interessen von Frauen und Mädchen ausreichend zu repräsentieren, bedarf es einer größeren Teilhabe von Frauen. Einige Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung haben keine einzige Frau, nur zwei Fraktionen sind quotiert. „Dementsprechend gibt es ein großes Übergewicht an männlichen Stimmen in der Stadtpolitik. Die Kultur ist oft abstoßend für junge Frauen, die sich politisch engagieren wollen“, bestätigt Sprengel mit Verweis auf die neue Studie der Friedrich Ebert Stiftung zum Thema Frauen in der brandenburgischen Kommunalpolitik.

DIE LINKE. Brandenburg an der Havel fordert: Gewalt gegen Frauen und Kinder mit allen Mitteln bekämpfen!

In den letzten Monaten gab es immer wieder Berichte von Gewalt gegen Frauen in der Havelstadt oder gar Tötungen durch den (Ex)Partner. Zum einen müssen diese Taten klar benannt werden und zum anderen darf nicht bei Hilfe und Prävention gespart werden. Das Frauenhaus Brandenburg an der Havel leistet hervorragende Arbeit, Betroffenen Beratung und erste Hilfe an die Seite zu stellen.

DIE LINKE. Brandenburg an der Havel ist die politische Kraft in der Stadt, die sich aktiv für die Rechte von Frauen* und LGBTQs einsetzt.

Hier eine Liste von Anträgen/ Anfragen/ offene Briefe:

-          Benennung von Straßen nach bekannten Frauen (angenommen)
-          Anonyme Spurensicherung am Klinikum (angenommen und umgesetzt)
-          Hissung der Regenbogenfahne am Tag gegen Homophobie (angenommen und umgesetzt)
-          Anfrage zur Gleichstellungsbeauftragten
-          Anfrage zur Umsetzung der geschlechtersensiblen Jugendarbeit
-          Offener Brief zur Beigeordnetenwahl

Frauenstatements


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