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Tumisu/pixabay.de

Gemeinsam gegen Rassismus - immer und überall

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März erklären Christin Willnat und Daniel Herzog vom Kreisvorstand der LINKEN:

"Im Artikel 3 des Grundgesetzes steht, dass niemand wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Die Realität sieht aber anders aus! Denn Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden, deren Hautfarbe nicht weiß ist oder die eine andere Sprache sprechen, sind in Deutschland nach wie vor von Anfeindungen, Diskriminierung, Ausgrenzung bis hin zu körperlichen Angriffen, teils mit Todesfolge, betroffen. Besonders die Anschläge in Halle (Saale) 2019 und Hanau 2020 führten uns auf erdrückende Art und Weise vor Augen, welch schreckliche Konsequenzen aus rassistischen Einstellungen erwachsen können", erklärt Christin Willnat.

"Auch in Brandenburg an der Havel kommt es im Alltag immer wieder zu rassistischen Vorfällen. Vermeintlich nicht in Deutschland geborene Mitbürger*innen sehen sich darüber hinaus bei der Wohnungssuche, auf Ämtern oder bei der Polizei (z. B. Racial Profiling) rassistischen Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen ausgesetzt. Rassistische Nachbar*innen schrecken nicht einmal davor zurück, Kinder einzuschüchtern und zu beleidigen", ergänzt Daniel Herzog

"Unsere Solidarität gilt allen von Rassismus betroffenen Menschen. Wir streiten für eine offene, emanzipatorische und solidarische Gesellschaft, die dann am Ende auch nicht mehr kapitalistisch sein kann. Rassistische Stereotype haben in einer solchen Gesellschaft keinen Platz. Lassen Sie uns jeder Form von Rassismus - im Bus, in der Kneipe, im Freundes- und Bekanntenkreis oder auf der Arbeit - entschlossen entgegentreten. Die Gleichheit aller Menschen ist ein Grundprinzip für ein friedliches und solidarisches Miteinander", so Willnat und Herzog abschließend.

Hintergrund:
Am 21. März 1960 demonstrierten mehrere tausend Menschen in der Nähe des südafrikanischen Johannesburg gegen diskriminierende rassistische Gesetze. Bei den Protesten wurden mehrere dutzend Menschen von der Polizei erschossen. Dieser Tag ging als Massaker von Sharpeville in die Geschichte ein. 1966 wurde der 21. März durch die UNO-Generalversammlung zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung erklärt.


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