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Gedenkdemonstration "Erinnern Mahnen Kämpfen" zum 25. Todestag von Sven Beuter

Am 20. Februar 2020 jährt sich der Todestag des vom rechtsextremen Havelstädter Sascha L. zu Tode geprügelten Punks Sven Beuter zum 25. Mal. Aus diesem Anlass ruft die Antifa Jugend Brandenburg am 20. Februar ab 13 Uhr zu einer antifaschistischen Gedenkdemonstration, beginnend am Hauptbahnhof, unter dem Motto "Erinnern Mahnen Kämpfen" auf (https://inforiot.de/erinnern-mahnen-kaempfen/). Dazu erklärt Daniel Herzog, Sprecher für Antifaschismus, Antirassismus und Migration des Kreisvorstandes der LINKEN Brandenburg an der Havel:
 

"DIE LINKE. Brandenburg an der Havel ruft alle interessierten Havelstädter*innen dazu auf, sich an der Gedenkdemonstration - mit gebotenem Abstand und Maske - zu beteiligen und so die Erinnerung an Sven Beuter und die faschistische Tat im städtischen Gedächtnis wach zu halten. Neben dem Gedenken an Sven Beuter soll mit dieser Demonstration auch auf gesellschaftliche Verhältnisse aufmerksam gemacht werden, die solche Taten begünstigen", erklärt Daniel Herzog.
 

"Ähnlich wie in den 1990ern erleben wir in den vergangenen Jahren wieder einen Rechtsruck bis in die Mitte der Gesellschaft. So hat auch der Aufstieg der Alternative für Deutschland (AfD) dazu beigetragen, ein Klima der Hetze und Ausgrenzung zu erzeugen. Täter*innen wie Sascha L. fühlen sich durch solche Entwicklungen bestätigt und meinen, einen vermeintlichen "Volkswillen" umzusetzen. Anschläge wie in Halle (Saale) und Hanau, bei denen jeweils mehrere Menschen starben, zeigen auf erschreckende Art und Weise, welche Konsequenzen sich aus dieser menschenverachtenden Ideologie für Andersdenkende und vermeintliche Feinde ergeben. Dem gilt es entschieden und wahrnehmbar entgegenzutreten. Die Amadeu Antonio Stiftung zählt allein seit 1990 213 Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland", so Herzog weiter.
 

Hintergrund:
Am 15. Februar 1996 begegnete der 23-jährige Punk Sven Beuter in der Grabenstraße dem Faschisten Sascha L. Nach einer angeblichen verbalen Auseinandersetzung, es gab keine Zeug*innen und später nur die Aussage des Täters, prügelte L. auf Beuter ein, schleifte ihn 50 Meter in die Havelstraße und traktierte ihn dort weiter derart mit Tritten, dass er am 20. Februar 1996 im Krankenhaus starb.
Von seiner menschenverachtenden Ideologie hat sich Sascha L. bis heute nicht verabschiedet. Er bewegt sich noch immer in rechtsextremen Kreisen und nimmt an rechten Veranstaltungen teil.


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