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Nachrichten


Der 1. Mai ist wichtiger denn je

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die diesjährigen Demonstrationen und Kundgebungen zum 1. Mai leider abgesagt werden – zum ersten Mal in der 130-jährigen Geschichte des Internationalen Tages der Arbeit.
Gewerkschaften kämpfen seit ihrer Gründung für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen aller Arbeitnehmergruppen. DIE LINKE unterstützt seit Anbeginn die Gewerkschaften in diesem Kampf. Viele gewerkschaftliche Errungenschaften sind heute für die meisten selbstverständlich: z.B. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Mindestlohn und Mindestausbildungsvergütung. Gerade in Zeiten wie diesen wird klar, wie wichtig diese Errungenschaften sind. Auch und gerade in Krisenzeiten braucht es starke Gewerkschaften, um die Interessen der Menschen in Deutschland durchsetzen zu können.
Gerade jetzt, wo wir durch die Corona-Krise aufgezeigt bekommen, was die globalisierte Weltwirtschaft für Probleme mit sich bringt, müssen wir über die Zukunft reden.
Dazu gehört für uns, dass die jahrelang von der Politik vernachlässigten Berufe, die jetzt mit einmal systemrelevant sind, endlich adäquat bezahlt werden. Dabei gilt für uns: der Gesundheitsschutz aller Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter und Arbeitsumfeld, muss immer an erster Stelle stehen! Die konsequente Ausstattung des medizinischen und pflegenden Personals, aber auch pflegender Angehöriger, mit der notwendigen persönlichen Schutzausrüstung ist eine Minimalanforderung – und auch nach Wochen in der Krise sind wir davon noch weit entfernt. Einmalige Prämien für die Beschäftigten sind eine schöne Geste – sie lösen aber das Grundproblem nicht. Wir fordern deshalb eine Erhöhung des Grundgehalts um 500 Euro für die Dauer der Krise. Diejenigen, die auf dem Rücken der Betroffenen Profit machen, z. B. durch Wucherpreise für Schutzausrüstungen, die müssen endlich wirksam gestoppt werden.
Weiterhin bedarf es jetzt wirksamer Hilfen für Selbstständige und Kleinstunternehmen. Gerade in unserer Stadt sind dies viele Menschen. Die Mittel zur Soforthilfe in der Corona-Krise dürfen nicht nur großen Unternehmen zugutekommen. Es muss z.B. möglich gemacht werden, dass die Soloselbstständigen, KünstlerInnen etc. ihren Lebensunterhalt aus der Corona-Soforthilfe bestreiten können, wie es Bundes- und Landesregierung am Anfang der Krise versprochen haben. Die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Tiemann und die Landtagsabgeordnete Britta Kornmesser sollten sich, so wie es die Abgeordneten der LINKEN schon getan haben, im Sinne der Menschen in ihrem Wahlkreis dafür einzusetzen.


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