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Nachrichten


Vorbereitung auf den Landesparteitag in Templin

Auf Einladung des Kreisvorstandes trafen sich gestern 26 interessierte Genossinnen und Genossen im "Elfmeter", um gemeinsam mit den Delegierten unseres Kreisverbandes Vorbereitungen für den vorgezogenen Landesparteitag am 22./23. Februar in Templin zu treffen.

Als Gäste waren Anja Mayer und Katharina Slanina angereist, die für die Doppelspitze des Landesvorstandes  kandidieren. Sie stellten sich den Fragen der Anwesenden, die sich vor allem auf das Krisenmanagement der Brandenburger LINKEN in den letzten Monaten und auf die vorliegenden Anträge zum Parteitag richteten.

Anja Mayer, die ursprünglich aus Bayern stammt, beschrieb ihre Beobachtung, dass viele Auseinandersetzungen im Brandenburger Landesverband außerhalb der offiziellen Gremien in informellen Zirkeln stattgefunden haben; das sei sie nicht gewohnt: "Oft ging es nicht um die Sache, sondern um Personen. Das ist weder für den Zusammenhalt noch für die konzeptionelle Arbeit gut."  Katharina Slanina, die aus unserer Region stammt, beschrieb ihre Erfahrungen vielfältiger Kontaktaufnahmen vor Ort: "Wir haben das Potenzial vernachlässigt, das von diesen Mitgliedern und Sympathisanten ausgeht. Wir müssen uns wieder mehr auf unsere Kernkompetenzen besinnen." Sie habe bei ihren Vor-Ort-Terminen viele Anregungen und viel Zustimmung erfahren; in diesem Sinne weiterzumachen sei ihr ein besonderes Bedürfnis. 

Die Beiden wurden mit zahlreichen kritischen Anmerkungen konfrontiert: Wann könne man endlich eine unverblümte Analyse der rot-roten Regierungszeit erwarten? Bislang seien die Ergebnisse der Regionalkonferenzen nicht gründlich analysiert und kaum Konsequenzen daraus abgeleitet worden. Der Entwurf des Leitantrags sei zu wenig auf den Punkt gebracht. Anja Mayer und Katharina Slanina stimmten dieser kritischen Sicht teilweise zu, gaben aber auch zu bedenken: "Uns fehlten, bedingt durch das Vorziehen des  Landesparteitags, einfach 8 Wochen, um bestimmte Prozesse weiter voranzutreiben."  Anja Meier weiter: "Der Leitantrag, auch in seiner Ausführlichkeit, spiegelt den Erkenntnisstand der LINKEN im Land wider und ist insofern authentisch. Wir sind noch nicht so weit, uns auf bestimmte Punkte fokussieren zu können." Katharina Slanina will den Vorschlag, für künftige Regionalkonfenzen einen Feed-back-Bogen zu erstellen, gern aufgreifen. Die Liste der Kandidaten für den Landesvorstand, betonten beide, sei "unbedingt ausbaufähig", man erwarte weitere Vorschläge, gern auch aus dem Kreisverband Brandenburg.

Neben diesem Hauptpunkt der Versammlung wurden auch die Vorhaben und Termine des Kreisverbandes für das erste Halbjahr 2020 kommuniziert und über die Ergebnisse der Klausursitzung des Kreisvorstandes informiert. Viel Zustimmung gab es für den Vorschlag, das Format dieser Zusammenkunft, sobald ein konkreter Anlass besteht, zu wiederholen.


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