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Nachrichten


Heidi Hauffe, Andreas Kutsche

Pflegenotstand „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ (B. Brecht)

"Ja, ich bin auch Gewerkschafterin", so Heidi Hauffe. Viele Jahre hier in der Stadt als Kreisvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und nun im Ruhestand als stellvertretende Vorsitzende in diesem Ehrenamt aktiv.  "Und freue mich natürlich über den kürzlich erfolgten Tarifabschluss für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder."

Wie sieht es dagegen bei unseren Kolleginnen und Kollegen in den Pflegeberufen aus? Hier aus der Stadt kann man fast täglich neue - meist besorgniserregende - Nachrichten vernehmen.

Im Marienkrankenhaus können die 24 Betten der neuen Station 5 wegen des Mangels an qualifiziertem Personal gar nicht erst belegt werden.

Im Asklepios Fachklinikum, im Stadtteil Görden, traten am 13.03.2019 rund 100 Beschäftigte in den Mittagsstunden in einen zweistündigen Warnstreik. Wir überbrachten ihnen unsere solidarischen Grüße. Auch nach der dritten Verhandlungsrunde hatten die ver.di Vertreter das Angebot der Geschäftsführung abgelehnt. Grund dafür ist die klaffende Schere zwischen dem Haustarifvertrag bei Asklepios und dem Tarifvertrag für Krankenhäuser im öffentlichen Dienst. 10-13 Prozent geringer fallen derzeit die Löhne für die Asklepios Beschäftigten aus. Die Arbeitsbedingungen, zu wenig ausgebildetes Personal für die Patienten, und auch die Konkurrenz des Städtischen Klinikums Brandenburg an der Havel, sind als ungünstige Faktoren nicht von der Hand zu weisen.

Wobei sich bei uns im Klinikum die Situation jetzt anders darstellt, so Andreas Kutsche Betriebsrat und ver.di Mitglied. Und dies ist die positive Nachricht. Über ein Jahr währten die Auseinandersetzungen zwischen Klinikleitung und Gewerkschaft um einen „Entlastungstarifvertrag“. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an den 2-tägigen Warnstreik im Sommer des vergangenen Jahres. Manchmal braucht es eben einen langen Atem, um zum Erfolg zu kommen. Jetzt ist die Tinte unter dem deutschlandweit einmaligen „Entlastungstarifvertrag“ in einem kommunalen Krankenhaus noch ganz frisch. „Erstmals setzen wir nun auch in einem ostdeutschen Flächenland einen tarifpolitischen Meilenstein zur Entlastung“, so Sylvia Bühler, ver.di-Bundesvorstandsmitglied.

Nicht um die Entgelte wurde ein Jahr lang verhandelt, sondern um Verbesserung der Arbeitsbedingungen, um Entlastung der Beschäftigten. Ein Novum!

Große Unterstützung erhalten alle Akteure in der Stadt Brandenburg an der Havel durch das „Brandenburger Bürgerbündnis für mehr Personal in der Pflege und im Krankenhaus“. Erst kürzlich hatte es den Brandenburger Gesundheitsstaatssekretär Andreas Büttner (Linke) zu einer gut besuchten und lebhaften Diskussion über Krankenpflege eingeladen.   

Eine ausreichende finanzielle Ausstattung, damit auch ausreichend Personal, im Gesundheitswesen sind keine Utopie.        „Würde statt Waffen“


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