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Nachrichten


Matthias Pietschmann

Es gibt nicht nur die Innenstadt

"Wenn die inhaltliche und räumliche Neupositionierung unseres Stadtmuseums nun Kontur gewinnt, kann ich mich nur freuen. Die zweite Botschaft, die im Artikel der MAZ vom 17.5.2019 steckt, sollte Sozial- und Bildungspolitiker aber alarmieren. Soll denn wirklich fast das gesamte städtische Kultur- und Bildungsangebot – mit Ausnahme der Schulen – in der Innenstadt konzentriert werden? Stadt- und Ortsteile werden dagegen immer mehr ausgedünnt?"

"Ich bekenne mich ganz klar zu einem Premium-Standort in der Innenstadt für Stadtmuseum und Kunstgalerie. Hier müssen wir neben Einheimischen auch Touristen ansprechen und anlocken, die natürlich vorrangig in der Innenstadt unterwegs sind.

Volkshochschule und Musikschule haben andere Zielgruppen – die Menschen aus der Stadt und dem Umland. Wenn wir Standorte verlagern wollen oder müssen, dann bitte dorthin, wo wir diese Menschen erreichen wollen. In Hohenstücken gibt es geeignete Flächen oder Immobilien, z. B. den ehemaligen CAT, welchen die Stadt laut einer aktuellen Berichtsvorlage abreißen möchte. Mit etwas Fantasie könnte ich mir auf einer der bisherigen Brachflächen auch einen funktionalen Neubau für Musikschule und Volkshochschule vorstellen.

Ein Vorteil gegenüber dem ehemaligen Stadtbad wäre z. B., dass Parkplätze leicht einrichtbar wären. Es gibt aber auch vorhandene Objekte, die geprüft werden könnten: etwa das ehemalige Arbeitsamt oder das ehemalige Gebäude der Stadtwerke. Alle diese Objekte wären sicher besser geeignet als das ehemalige Stadtbad. Hohenstücken kann mit etwas Mut zum Bildungsstandort entwickelt werden. Das Bürgerhaus mit seinen Angeboten, die ESF-Projekte JustiQ und BIWAQ, das Projekt ´1 Quadratkilometer Bildung´ sind von der Stadt mit kompetenten Partnern ja auch schon angeschoben worden. Es wäre konsequent, wenn die Stadt diesen richtigen Kurs beibehält und weitere Bildungsangebote in Hohenstücken ansiedelt. Auch das Depot für das Museum könnte dort errichtet werden. Das wäre fast schon ein Bildungscampus. Für solch ein umfassendes Projekt und die Aufwertung des Stadtteils wären mit Sicherheit auch Fördermittel akquirierbar."


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