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Nachrichten


Dr. Uta Sändig

Eindrucksvolles Gedenken an die "Reichspogromnacht"

Zum Abschluss wurden Teelichte, umhüllt von weißen Tütchen, an der Mauer der ehemaligen Synagoge in der Großen Münzenstraße aufgestellt. Am Vorabend des 80. Jahrestages der NS-Pogromnacht, die den blutigen Auftakt der Judenvernichtung markierte, waren so viele Brandenburger gekommen, dass die Teelichte nicht reichten. Aufgerufen zu dieser Gedenkstunde hatten die Kirchengemeinden der Stadt, die Jüdische Gemeinde und die Stadtverwaltung. Bürgermeister Scheller und eine Reihe von Stadtverordneten bzw. Mitgliedern der Ausschüsse, darunter viele LINKE, ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein.

Zunächst trat die Evangelische Jugend in Aktion, die in drei eindrucksvollen Spielszenen die Gefahren von Intoleranz, Abgrenzung und Bedrohung Andersdenkender sinnlich erlebbar machte. Die dritte Szene rückte das Schicksal von drei damaligen jüdischen Brandenburger Bürgern in den Fokus: der Juristin Edith Hahn-Beer, dem Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Joseph Rosenzweig und der Ärztin Lilli Friesicke. (Der Lebenslauf der beiden Frauen hat mittlerweile Eingang bei Wikipedia gefunden.)

Pastor Thilo Maußner von der Hofkirche am Jacobsgraben (Baptisten) nahm einen Psalm Salomons zum Anlass, um über das Beieinandersein mit Freunden, den friedlichen Gedankenaustausch, auch mit Fremden über Fremdes, und über das Heimischfühlen zu sprechen. Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde ergänzte den Wunsch, jüdisches Leben möge sich in unserer Stadt weiter entfalten können. Der schöne, recht weltliche Text des Psalms mit seiner schlichten Melodie animierte auch die Nicht-Religiösen in der Runde, mitzusingen und die friedliche Atmosphäre einzusaugen. So liebe ich mein Brandenburg!

 

 


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