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Nachrichten

Dorfplatz im Slawendorf
Dorfplatz im Slawendorf

Heidi Hauffe, Andreas Kutsche

Das Slawendorf ist immer noch hart umkämpft

Hier sind wir zuhaus, wo die Slawen kämpften! Hier haben wir unsere Wurzeln erfahren und die löscht man nicht einfach so aus! (in Anlehnung an Gundermann „Hier bin ich geborn…“)
 
In einem geben wir Herrn Schaffer recht, dass die Idee tot ist, auf dem Packhof ein Hotel zu errichten. Die Stadt noch attraktiver für den Tourismus zu erschließen, findet auch unsere Unterstützung. Doch der Vorschlag, dafür eventuell das Areal des Slawendorfes ins Spiel für ein Hotelstandort zu bringen, ohne vorher zumindest mit den jetzigen Betreibern gesprochen zu haben, kann faktisch ebenfalls nur als Rohrkrepierer enden.

Dass sich die SPD-Spitze daran beteiligt enttäuscht uns, weil auch sie aus der Vergangenheit nicht zu lernen scheint. Zunächst bleibt Herr Schaffer trotzdem etwas nebulös. Die Frage ist doch, ob es möglich ist, das Slawendorf als solches zu erhalten und die erlebbare Geschichte unserer Vorfahern weiterzuentwickeln. Das heißt, den Standort für Familienübernachtungen weiterhin zum Erlebnis zu machen, aber auch in Einklang mit der Moderne zu bringen. Wir sprechen uns klar gegen den Verlust des Slawendorfes an dieser Stelle aus. Auch ist klar, dass das geschaffene Kleinod so nicht wieder an anderer Stelle entstehen würde. Deswegen, sollte ein Hotel an dieser Stelle gebaut werden, kann es nur im Einklang mit dem jetzigen Slawendorf geschehen. Aus meiner Erfahrung als Familienvater ist dieses Kleinod ein beliebter Anziehungspunkt für Familien mit oder ohne Kinder. Für Kindergartengruppen und Schulklassen ist es bestens geeignet so Frau Hauffe, um an die geschtliche Epoche zu erinnern und sie erlebbar zu machen. Was ist eigentlich aus dem Konzept, ein Boutiquenhotel aus dem Gebäudekomplex der letzten städtischen Kita - der Piter-Kita - entstehen zu lassen, geworden?
Ansonsten bliebe noch der weitere Vorschlag in der Diskussion, nämlich die Havelseite am Wiesenweg zu einem Hotelstandort erschließen zu lassen. Er ist nicht unattraktiv. Die Zuwegung ist zur Umgehungsstraße optimal. Eine Buslinie könnte über den „Wiesenweg“ geführt werden, und somit auch den Schülerverkehr hin zum Gymnasium verbessern. Der Wasserweg ist vorhanden, ein Rad- und Fußweg führt entlang an der Havel direkt in die Innenstadt. In Verbindung mit der eMobilität (eBikes, autonom fahrende Kleinbusse etc.) wären die vermeintlichen Entfernungen auch sehr gut zu bewältigen.  Ganz zu schweigen von einer 1a Lage am Grillendamm. Das Caravaning könnte auch am Wiesenweg stattfinden und der Platz am Grillendamm stünde einem Hotelneubau zur Verfügung. Auch der ehemalige Standort der Saldria könnte mit diskutiert werden.
Schade ist, dass dazu wiederum nur die Profilierung einzelner im Focus steht, ohne die Bürger dieser Stadt und die betroffenen Mitarbeiter des Slawendorfes mit einzubeziehen.


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