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Nachrichten


Heidi Hauffe, Andreas Kutsche

AugenZeugen - „Es ist nicht leicht, sich zu erinnern -und schwer, zu vergessen“

Überlebensgeschichten der Schoa

Das ist das Motto einer sehr ergreifenden Ausstellung im Foyer des Brandenburger Landtags, welche kürzlich eröffnet wurde. Der Fotograf Kai Abresch porträtiert sieben hochbetagte Frauen und Männer, in eindrucksvollen Fotografien und bewegenden Biografien. Jede dieser Zeitzeuginnen, jeder dieser Zeitzeugen hat durch ein ganz persönliches Zitat die eigene Lebensgeschichte illustriert. Sie alle haben den Holocaust überlebt und sind seit Jahren immer wieder in Schulen anzutreffen, um mit den Nachfolgenden ihre Erinnerungen zu teilen.

Am 27.Januar 2020, dem internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, wird im Landtag ein Podiumsgespräch durchgeführt, an welchem einige der AugenZeugen teilnehmen. Alle verfügbaren Plätze sind schon vergeben. Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 20. Februar zu sehen.

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus wird am Montag, 27. Januar 2020 um 11:00 Uhr an der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde am Nicolaiplatz 28 in Brandenburg an der Havel eine Kranzniederlegung stattfinden. Der Oberbürgermeister hat alle Brandenburgerinnen und Brandenburger sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zur Teilnahme eingeladen. Weiterhin führen Schülerinnen und Schüler des Brecht Gymnasiums um 19.00 Uhr in der Aula das Stück „ Ernst L.- ein vergessenes Kind“ auf.

Mitglieder unserer BO DOM (Basisorganisation DOM, DDIE LINKE) werden an der Gedenkveranstaltung in Brandenburg an der Havel teilnehmen und auch die Ausstellung im Brandenburger Landtag besuchen.

Seit der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – Birkenau durch die Rote Armee werden am 27. Januar 2020  75 Jahre vergangen sein.
Am 23. Januar vor genau 90 Jahren wurde nach Landtagswahlen in Thüringen erstmalig eine faschistische Partei als Koalitionspartner etablierter bürgerlicher Parteien regierungsfähig.

Hier die Zitate der AugenZeugen:

„Als der Krieg vorbei war, dachte ich, jetzt kommen meine Mutter und mein Vater.“

„Der Tag war kein Tag, das Leben war kein Leben.“  „Alle sollen sehen, dass du Jude bist.“

„Ich erinnere mich, wie ich plötzlich ganz allein war und das war ein schreckliches Gefühl(….), keine Geschwister, keine Eltern, kein nichts.“

„Ihr seid nicht schuld, was eure Großeltern vor 75 Jahren getan haben. Es ist aber Eure Verantwortung, zu lernen und Euch daran zu erinnern, was damals geschah, damit sich diese Tragödie nie wiederholt.“

„Aus jeder Begegnung bleibt ein Wort ein Lächeln, eine Träne wie eine Blume, die aus kargem Boden erwächst durch gefrorenen Grund sich durchsetzt ein Erlebnis aus jeder Begegnung.“

„Es ist nicht leicht, sich zu erinnern - und schwer, zu vergessen.“

Ausstellung im Landtag Brandenburg


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