26. Oktober 2015

HavelBrandung Ausgabe 3 - 2015

Auszug:

„Das muss drin sein“-Kampagne geht weiter
Gegen Befristungsunwesen und Leiharbeit


Wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, sind die LINKEN mit der Kampagne „Das muss drin sein“ auf den Straßen unserer Stadt unterwegs. Am 24. Juni unterstützten wir die Mitarbeiter von Amazon bei ihrem berechtigten Kampf für unbefristete Arbeitsverträge und die Übernahme der Tarif-Verträge des Versandhandels vor dem OLG Brandenburg. Am gleichen Tag waren wir mit den Mitarbeitern des Klinikums Brandenburg und ihrer Forderung nach ausreichend Personal auf der Straße. Allein dort fehlen rund einhundertvierzig Mitarbeiter. Deren Arbeit müssen die anderen mit übernehmen. So wird die verantwortungsvolle Arbeit des medizinischen Personals immer schwieriger. Das Personal reicht im Krankheits- und Urlaubsfall oft nicht mehr aus.
Während unseres Bürgerfrühstücks, das wir im Juni ins Bürgerhaus in Hohenstücken verlegten, baten wir unsere Gäste wieder aufzuschreiben, was für sie „drin sein muss“. Die wichtigste Forderung war hier: „Das Leben muss für alle bezahlbar sein“.....

Werder bekommt Verstärkung von Links
Gabi Zimmer wird Werderanerin


Die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Europäischen Parlament, Gabi Zimmer, ist vor kurzem nach Werder gezogen. Anlass genug, um ein Gespräch mit den politischen Akteuren der LINKEN vor Ort zu initiieren, mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Andreas Bernig und der Ortsvorsitzenden Renate Vehlow.
Vielfältig waren die angesprochenen Themen, die man unter der Fragestellung zusammenfassen könnte: Wie viel linke Politik ist in der EU möglich? Dies wurde vor allem mit Blick auf die Entwicklung in Griechenland und auf die Asylpolitik in der EU und in Deutschland diskutiert. Gabi Zimmer war sich mit ihren Gesprächspartnern einig, dass die griechische linke Politik gegenwärtig keine Chance hat und von den neoliberalen Kräften massiv torpediert wird.....

Geht doch!
Flüchtlinge in der Gemeinde Am Mellensee gut untergebracht


Probleme, den Flüchtlingsstrom zu bewältigen, hat nicht nur die Stadt Brandenburg. Auch der Landkreis Teltow-Fläming, in dem ich in der Gemeinde Am Mellensee als Geschäftsführerin des dortigen kommunalen Wohnungsunternehmens tätig bin, kämpft mit dem Ansturm der Asylbewerber. Bereits im vergangenen Jahr gab es erste Anfragen vom Kreis, ob denn unser Unternehmen nicht einzelne Wohnungen für große Flüchtlingsfamilien zur Verfügung stellen könne.  So kam mir die Idee, einen seit 3 Jahren leer stehenden Wohnblock mit 8 sehr großen Wohnungen zur Unterbringung von mehreren Großfamilien anzubieten.....

Wenn das Herz schon kreisfrei schlägt...
… läuft's dann im Kopf wenigstens rund ?


Klar, auch mein Herz schlägt kreisfrei, es ist ja schließlich keine Kreiselpumpe.
Zugegeben: Dieses Bekenntnis klingt ein wenig dämlich, aber dafür geht es von den Ohren  unter Umgehung der Großhirnrinde direkt bis ins Herz... das muss intellektuell reichen!  Mal ehrlich: Wenn sogar Geiz geil sein soll und selbst Springers „Bild“ angeblich  bildet, weshalb sollen dann Brandenburger Blutpumpen nicht auch kreisfrei tuckern können?!
Wir verteidigen doch nur unsere tausendjährige Wagenburg! Wenn es sein muss, mit Mann und Maus, also mit TieMann und KretzschMaus und zur Not mit Holzschuhern!....