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Dialog

 

Wer sich nicht wehrt ...

Reader Hartz IV
Reader Hartz IV

DIE LINKE setzt sich sowohl im Parlament und außerparlamentarisch für die Überwindung von Hartz IV ein.

Mit dieser Handreichung möchten wir unter anderem darüber informieren, wie Sie sich rechtlich zur Wehr setzen können, welche Ansprechpartner/innen es auf lokaler Ebene gibt oder wie eine effektive Öffentlichkeitsarbeit gegen Hartz IV koordiniert werden könnte.

Auch wenn die nachfolgenden Ausführungen sicherlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, hoffen wir, Ihnen ein nützliches Hilfsmittel an die Hand zu geben.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die vorliegende Handreichung in möglichst großem Umfang verbreiten – sei es in entsprechenden Initiativen und Verbänden oder an weitere interessierte BürgerInnen.

 
DIE LINKE kämpft für Frieden und mobilisiert gegen den Afghanistangipfel in Bonn

von Christine Buchholz (MdB, friedenspolitische Sprecherin der Linksfraktion)

Am 7.10.2011 jähren sich der Jahrestag des Afghanistankrieges und damit auch die deutsche Zustimmung zu diesem Krieg zum 10. Mal. Die Bundesregierung nimmt dieses traurige Jubiläum zum Anlass, um im Rahmen der internationalen Afghanistan Konferenz am 5.12. in Bonn, mit 90 Außenministerinnen und Außenminister und insgesamt 1000 Delegierten über das weitere Schicksal des Landes zu beraten. Dort sollen die Weichen für einen angeblichen Truppenabzug und eine neue »Friedensperspektive« gestellt werden. Gefeiert werden soll außerdem die Übergabe der »Verantwortung an die afghanische Regierung«. Doch hinter diesen Worthülsen verbirgt sich nicht mehr als eine große PR-Show der NATO-Länder.

Die angekündigten Maßnahmen zur Afghanistan-Konferenz klingen gut, sind aber in doppelter Hinsicht Augenwischerei. So wird ein Truppenabzug bis zum Jahr 2014 verkündet, in Wahrheit will die NATO den Krieg bis 2014 ausweiten. Damit sind drei weitere Jahre Krieg und Zerstörung garantiert. Ab 2014 sollen laut NATO mindestens 50.000 ausländische Soldaten dort dauerhaft stationiert bleiben. Allein im aktuellen Haushaltsgesetz der USA sind für das Jahr 2014  750 Millionen Dollar für die Modernisierung, Ergänzung und Verfestigung der militärischen Infrastruktur der US-Armee vorgesehen.

Laut Bundesregierung wird eine »Übergabe« an die afghanische Armee, die »keinen Abzug« bedeute, nur stattfinden, »wenn es die Sicherheitslage erlaubt«, so Bundesaußenminister Westerwelle. Aber die Sicherheitslage verschlechtert sich permanent, gerade weil die NATO Krieg in Afghanistan führt. Wenn jetzt von der Übergabe gesprochen wird und der Eindruck eines beginnenden Abzugs suggeriert wird, ist das eine Beruhigungspille für die Bevölkerung in Deutschland, die den Krieg mehrheitlich ablehnt. Perspektivisch sollen die afghanische Armee und die Polizei für »Sicherheit« sorgen. Doch diese Sicherheitskräfte sind vielmehr eine Bedrohung für die Zivilbevölkerung. Die NGO Oxfam hat hierzu eine Studie veröffentlicht. Ergebnis: Afghanische Sicherheitskräfte sind verantwortlich für zahlreiche Übergriffe auf die Zivilbevölkerung, einschließlich Folter, willkürlichen Tötungen sowie Rekrutierung von Kindern. Mehrere zehntausend Polizisten sind ohne jegliche Ausbildung eingestellt worden.

Die NATO will zum einen den Fuß in der Tür in dem geostrategisch wichtigen Afghanistan halten und zum anderen um jeden Preis eine militärische Niederlage in Afghanistan vermeiden, weil das ihre Möglichkeit einschränken würde, weltweit ihre Interessen zu verfolgen. NATO und Bundeswehr in Afghanistan sind Teil des Problems, ein wirklicher Abzug ist die einzige richtige Antwort.

Die deutsche Friedensbewegung nimmt daher die Afghanistan Konferenz zum Anlass, um die kriegsführenden Staaten mit dem wahren Gesicht des Krieges zu konfrontieren.

Im Rahmen einer bundesweiten Demonstration am 3.12. in Bonn und einem internationalen Gegengipfel am 4.12. soll ein starkes Zeichen für den Frieden und einen Abzug der Truppen gesetzt werden.
Im Vorfeld wollen wir durch flächendeckende Veranstaltungen in den Kreisverbänden und einem bundesweiten, dezentralen Aktionstag am 7./8.10. den Grundstein für eine erfolgreiche Mobilisierung durch DIE LINKE legen.

Du hast Lust dich an der Kampagne der Linken und der Mobilisierung zu beteiligen? Auf der Themenseite www.die-linke.de/afghanistan/ findest du Materialien.

Kontakt: tim.herudek@dielinke.de

Für eine paritätische Beitragsfinanzierung!

29.10.2010: Mitmachen bei der ePetition, mehr

DIE LINKE beteiligt sich an der alternativen Kommission des Gewerkschaftsbundes, die ein solidarisches Gesundheitssystem entwickeln will. Für eine solidarische Bürgerversicherung mehr

Kampagnenseiten

ver.di
campact
DGB

Mal richtig abschalten ...

21.05. bis zum 23.05.2009 unter dem Motto : „Europa verändern“

... am 05.09.2009, in Berlin, 13.00 Uhr am Hauptbahnhof


Rentenkampagne gestartet

DIE LINKE hat den Startschuss für ihre Rentenkampagne gegeben. Die Partei will bis zur Bundestagswahl 2009 mit Aktionen und Informationen gegen die drohende Altersarmut kämpfen. Parteichef Lafontaine erklärte: "Wir wollen armutsfeste Renten!". Partei-Vize Klaus Ernst kündigte Aktionskonferenzen in allen Landesverbänden an. Die Aktivistinnen und Aktivisten der Partei seien die Botschafterinnen und Botschafter für einen Kurswechsel zu mehr Gerechtigkeit in der Rentenpolitik. Am Ende, so Ernst, müsse klar sein: "Nur wer DIE LINKE wählt, gibt seine Stimme für armutsfeste Renten." mehr

Mobilitätsticket zum 1. September 2008

Jetzt kaufen und ab 1. September fahren!

Ab 01. September 2008 wird im Land Brandenburg ein preisgünstiges Mobilitätsticket für Busse und Bahnen eingeführt. Seit dem 1.8. sollte es zu erwerben sein.  Damit soll sozial schwächeren Menschen die Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs erleichert werden.

Wer erhält das Mobilitätsticket Brandenburg?

  - Empfänger von Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld),
  - Empfänger von laufenden Leistungen der Sozialhilfe (SGB XII),
  - Empfänger der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung,
  - Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz,
  - Mitglieder der jeweiligen Bedarfsgemeinschaften.

Wo bekommt man das Mobilititätsticket Brandenburg?

  - Das Mobilitätsticket Brandenburg besteht aus einer
    VBB Kundenkarte mit Lichtbild und einem Wertabschnitt.
  - Die Kundenkarte erhält man nach Prüfung der Berechtigung bei der jeweiligen Stelle,
    (im Job-Center, ARGE   oder Sozialamt)  bei der die Leistung bezogen wird.
  - Der Wertabschnitt wird von den Kundenzentren der Verkehrsunternehmen verkauft.

Mehr Informationen unter VBBonline.de und auf diesem Flyer ...