16. Januar 2018 Heidi Hauffe, Stefan Glander

Ten Years After – 1o Jahre Partnerschaft DIE LINKE Brandenburg und Kaiserslautern

Nach Gründung der Partei „DIE LINKE“ im Jahr 2007 wurde noch im gleichen Jahr die Partnerschaft der beiden Stadtverbände Kaiserslautern und Brandenburg beschlossen. Es gab nämlich  bei einigen Mitgliedern der heutigen BO DOM der Linken in Brandenburg an der Havel die Idee, mit den Linken der Partnerstadt Kaiserslautern Kontakt aufzunehmen. Schnell wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Per mail, Telefonaten und Grußadresse zur GMV in Brandenburg sowie durch einen ersten Besuch des Lauterer Linken-Vorsitzenden, Stefan Glander, in Brandenburg.

Somit konnte die seit 1988 bestehende Städtepartnerschaft um eine politische (und natürlich linke) Komponente ergänzt werden – und so feierten wir Ende Dezember 2017 nun schon unsere „Rosenhochzeit“!

Viele Begegnungen und gegenseitige Unterstützungen in den Wahlkämpfen sind erfolgt. Eine Partnerschaft zweier Stadtverbände lebt durch die persönlichen Begegnungen und Kontakte – und viele gegenseitige Besuche und Begegnungen haben in den letzten Jahren stattgefunden. Politische Arbeit – aber auch gemeinsame Feiern und interessante Gespräche, an die wir uns gerne erinnern.
Leider nahm das Interesse des Kreisvorstandes der LINKEN in Brandenburg am Aufrechterhalten dieser nutzbringenden Partnerschaft immer mehr ab. Wir vermuten, dass hier die unrühmliche Kooperation der LINKEN mit der CDU in Brandenburg an der Havel eine Rolle spielte.
So schränkten sich die Kontakte fortan soweit ein, dass nur noch Mitglieder der BO DOM aus Brandenburg zu den Partnerlinken nach Kaiserslautern reisten, zu den politischen Aktivitäten aber  auch, um so die gewachsenen Freundschaften zu pflegen. Von den BO Domern und den Lauterer LINKEN wurden die Begegnungen weiterhin als sehr erfrischend und inspirierend wahrgenommen.
Wir bedauern sehr, dass der bis zu den Neuwahlen Ende November 2017 aktive Kreisvorstandes der LINKEN in Brandenburg mit keinem Wort die jetzt zehn Jahre bestehende Partnerschaft gewürdigt hat.

Wir haben also feststellen müssen, dass die Partnerschaft in den letzten Jahren etwas „ruhiger“ wurde, sollten dies umso mehr zum Anlass nehmen, um die nächsten Jahre wieder aktiver zu gestalten.
Weil die bestehende Kontakte es wert sind, gepflegt zu werden. Weil wir uns durch den gemeinsamen Erfahrungsaustausch gegenseitig stärken. Und weil die in der „Gemeinsamen Erklärung“ vom Dezember 2007 genannten Schwerpunkte immer noch aktuell sind: Schluss mit Hartz IV, Bekämpfung der Kinderarmut, gebührenfreie Bildung, Bekämpfung des Rechtsextremismus, Mindestlohn (ohne Ausnahmen!), keine Privatisierung öffentlichen Eigentums, direkte Demokratie…

Lasst uns auch die nächsten zehn Jahre  gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen: in Brandenburg, in Kaiserslautern, in Deutschland, weltweit - um überall die „Verhältnisse umzustoßen, in denen der Mensch ein gedemütigtes Wesen“ ist.