6. Februar 2017 Andrea Johlige, René Kretzschmar

Start des Modellprojektes Schulkrankenschwester an zwei Schulen in Brandenburg an der Havel - Gesundheit und Bildung hängen eng zusammen

Kinder können dann am besten lernen, wenn auch ihren gesundheitsbezogenen Bedürfnissen Rechnung getragen wird. Dies betrifft vor allem chronisch kranke Schülerinnen und Schüler oder solche mit bestehenden Grunderkrankungen und Behinderungen. Immer wieder gibt es an Schulen Probleme, weil Kinder regelmäßig Medikamente brauchen oder akut gesundheitliche Probleme auftauchen.

Wir freuen uns deshalb ganz besonders, dass die „Initiative Schulkrankenschwester“ jetzt in den Praxistest geht und sich die Gebrüder-Grimm-Grundschule und die Nicolaischule am Projekt beteiligen. Wir sind überzeugt, dass die Schulkrankenschwestern die gesundheitliche Lage und die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen in diesen Schulen und landesweit weiter verbessern werden.

Die Linksfraktion im Brandenburger Landtag hat das Projekt von Anfang an unterstützt und begleitet.

Gesundheit und Bildung hängen nicht nur eng miteinander zusammen, sondern beeinflussen maßgeblich den späteren Lebensweg von Kindern. Das Modellprojekt „Schulgesundheitsfachkraft“ ist ein weiterer Schritt, um die Bildungschancen und die Ausbildungsfähigkeit für Schülerinnen und Schülern an öffentlichen Schulen im Allgemeinen und für gesundheitlich und/oder sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler im Besonderen zu verbessern.

Hintergrund
Das Land Brandenburg war bundesweit Vorreiter bei der Projektentwicklung. In anderen Bundesländern wie Hessen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfahlen oder Baden-Württemberg  laufen ebenfalls Modellprojekte bzw. sind kurz vor dem Start.