3. Januar 2017 Heidi Hauffe

So also geht Theater „made in Brandenburg an der Havel“!

Mit den beiden Eigenproduktionen im Jahresendprogramm, „Hausgemacht“ heißt es im Spielplanmagazin mit dem Symbol des „Roten Hauses“, zeigte das komplette Theaterteam, was  in Brandenburger Theater machbar ist.

Wolf Widder, der Regisseur der beiden Produktionen, brachte es auf den Punkt, indem er voll des Lobes war für all die Gewerke, die ein Theater erst leben lassen: Ton, Beleuchtung, Technik, Kostüme, Maske. Ich hatte schon fast vergessen, was an unserem Theater so alles möglich ist!  Die Bühne dreht sich, die Scheinwerfer wandern, Licht in allen Farben, Schnee rieselt vom Himmel, es wird gesungen, getanzt…..!

Die „Oske Girls“, eine andere Erfolgsgeschichte, dank Kati „Kabumm“ Heidebrecht. Im Sommer 2016 hatte ich das Glück, die Mädels beim Projekt „Kabumm goes Oske“ unter Kati Heidebrechts Leitung im Brandenburger Theater kennenzulernen. Wie versiert sie jetzt als die Revuegirls auf der großen Bühne tanzten, Hut ab! Die Brandenburger Symphoniker sind immer wieder eine Hausnummer, so dass ich sie zu erwähnen fast verpasst hätte. Qualität spricht eben für sich!

Danke Allen für das Engagement!

Besonderen Dank aber an die künstlerische Leiterin, Katja Lebelt, die sich trotz knappster finanzieller Ressourcen, konsequent für die Realisierung der beiden Projekte einsetzte und damit voll den Nerv des Brandenburger Publikums getroffen hat!
Bitte weiter so, denn nicht nur ich möchte mehr professionelles Theater "made in Brandenburg an der Havel".

Im Oktober dieses Jahres wird unser Brandenburger Theater stolze 200 Jahre alt! Vor einem halben Jahr schon begannen erste Überlegungen zur möglichen Gestaltung des Jubiläums. Dem Vernehmen nach ist unter anderem eine eigene  Musicalproduktion, mit Femke Sotenga in der Hauptrolle, angedacht.
Nur leider ist im Augenblick so gar nicht klar, wie sich die Finanzierung des Brandenburger Theaters für 2017 gestalten wird und welche Rolle das Theater im Rahmen des Theater-und Konzertverbundes zukünftig spielen wird/muss.

Klar ist aber, dass es unbedingt weiterer Eigenproduktionen wie „A New York Christmas“ und  “Großer Ball im Café Oske“ bedarf, dass gute Ideen nicht einfach um des Sparen willens abgesagt werden dürfen.

Nur so wird das Brandenburger Publikum sein Brandenburger Theater zurückerobern und weiterhin feiern.