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7. Mai 2018

Kein Podium für Rassist*innen!

"Eine Partei wie die AfD, die in weiten Teilen rassistisch und völkisch-nationalistisch ist, hat in einer Schule, zumal einer "Schule gegen Rassismus", nichts zu suchen. Die AfD ist eben keine "normale" Partei - sie schürt Ängste unter den Menschen dieses Landes, führende Mitglieder betätigen sich als geistige Brandstifter. Genau dadurch fühlen sich Menschen legitimiert, Geflüchtete, deren Unterkünfte und Unterstützer*innen anzugreifen", erklärt Daniel Herzog.

"Es stimmt mich jedoch optimistisch, dass die Einladung Meuthens nicht von allen Schüler*innen des von Saldern-Gymnasiums kritiklos hingenommen wird. So kursierten entsprechende Flyer auf dem Schulgelände. Dieses Engagement ist gar nicht hoch genug einzustufen. Umso befremdlicher finde ich die öffentliche Reaktion von Schulleiter Thomas Reuß. Statt einen Fehler einzusehen und rückgängig zu machen verteidigt dieser die getroffene Entscheidung und spricht den Gegner*innen dieses Auftritts die demokratische Grundhaltung ab", ergänzt Herzog.

"Der Auftritt der AfD hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun, ganz im Gegenteil. Durch solche Veranstaltungen werden die rassitischen Ansichten dieser Partei in die Mitte der Gesellschaft getragen. Es ist jedoch wichtig, immer wieder zu benennen, wofür die AfD steht: Ausgrenzung, Nationalismus und patriachale Gesellschaftsstrukturen. Rassismus ist keine Alternative!", so Daniel Herzog abschließend."