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9. November 2017 Heidi Hauffe, Andreas Kutsche

Weitere Hinweisschilder vor Kitas und Schulen gefordert

Schon im Mai stellte DIE LINKE über die Stadtverordnete Heidi Hauffe die nachstehende Anfrage an die Stadtverwaltung.

So lautete die Anfrage:
2.    Bei der Inbetriebnahme der „Kita an der THB“ wird es eine erhöhte Frequentierung des Kreuzungsbereiches Fouquéstraße – Magdeburger Straße geben. Wie  wird hier seitens der Stadt für Sicherheit im Straßenverkehr gesorgt werden/werden können?

a.    Wird es eine Ampelregelung (Bedarfsschaltung) ab Inbetriebnahme der Kita geben? Wenn nein, warum ist dies nicht möglich?
b.    Kann ein Fußgängerüberweg eingerichtet werden? Wenn nein, warum ist dies nicht möglich?
c.    Kann im gesamten Kreuzungsbereich eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden? D.h. auch stadteinwärts. Diese sollte mindestens bis zum Gerichtsgebäude eingerichtet sein. Eine 30-Markierung auf der Straße weist die Autofahrer vielleicht noch mehr darauf hin, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten.
d.    Besteht die Möglichkeit im Bereich der jetzigen Einbuchtung (siehe Bild), mehrere Kurzzeitparkplätze für die Eltern der Kita-Kinder einzurichten?

Zu erkennen aus der Anfrage ist, dass auch die Möglichkeit einer Markierung auf der Fahrbahn geprüft werden sollte. Andere Städte machen es uns vor. Stadtauswärts bestand schon immer die Tempo 30 - Zone – stadteinwärts ist sie neu. Für den Kraftfahrer ist die Veränderung  fast unbemerkt geschehen, somit ist es nicht verwunderlich, dass über 20 Prozent in die Radarfalle getappt sind. Eine Markierung z.B. auf der Fahrbahn blieb bisher aus. Zum Glück war es heute nur die Radarfalle gewesen und bisher ist kein Kind/Erwachsener zu Schaden gekommen. Als Beteiligter der Kitaeinrichtung war es folgerichtig, dass es diese Geschwindigkeitskontrolle am heutigen Tag gab. Jeden Tag konnten wir uns von der Nichteinhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung ein Bild machen - so Andreas Kutsche - einer der Elternsprecher der Kita THB.

Gemeinsam mit Frau Hauffe führt er weiter aus: Unserer Meinung nach ist die Verwaltung in der Pflicht, außer mit Radarkontrollen, noch mehr für die Sicherheit zu unternehmen. Sie muss mit weiteren Hinweisen auf die Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam machen. Z.B. eine 30-Markierung auf der Fahrbahn bzw. weitere Verkehrsschilder.

Als Fraktionsmitglieder und Vorstandsmitglieder der Partei DIE LINKE werden wir anregen, dass DIE LINKE einen Antrag in die SVV einbringt, dass solche Hinweisschilder vor allen Schulen, Krankenhäusern, Kitas, Pflegeheimen etc., wo es noch keine weiteren Hinweise gibt, an- bzw. aufzubringen sind. Zum Schutz und zur Sicherheit unserer Kinder und Erwachsenen sowie für unsere Autofahrer, damit sie besser darauf hingewiesen werden. Denn kein Autofahrer möchte, dass erst eine Person zu Schaden kommt.