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29. August 2018 Heidi Hauffe und Klaus Erlenkamp

Zwei Filme, die wir unbedingt empfehlen „Gundermann“ und „Familie Brasch“

Bild: Heidi Hauffe

Eine Woche, ein Konzert, zwei Filme, drei Vorstellungen. Aber der Reihe nach. Offizieller Kinostart von „Gundermann“ war am 23.08.2018. „Familie Brasch“ lief eine Woche vorher an. Das bedeutet also, dass in vielen Kinos die beiden wunderbaren Filme parallel gezeigt werden. Welch ein glückliches Zusammentreffen. Weisen doch beide Filme zahlreiche weitere Parallelen auf. Am Montag (27.08.) hatten wir uns mit Freunden hier im Concerthaus zu „Gundermann“ verabredet und gestern (28.08.) trafen wir auf  „Familie Brasch“ im „Thalia“ in Potsdam. Ja genau, die einzige Überlebende der Familie Brasch, Marion Brasch (Moderatorin bei Radio Eins und Autorin) und die Regisseurin dieses bemerkenswerten Dokumentarfilms, Annekatrin Hendel, der Kameramann sowie der „Schnittmeister“ Jörg Hauschild waren nämlich Gäste an diesem Abend. Im kurzen Talk standen sie nach dem Film noch Rede und Antwort. Interessant, der ausgezeichnete Cutter Jörg Hausschild hat auch den „Gundermann“ geschnitten. Andreas Dresen, der „Gundermann“ Regisseur saß im Publikum. In beiden Filmen ist von Tätern und Opfern die Rede. Von dem Land, welchem alle Protagonisten durch ihr Handel zu einem bessern Sozialismus verhelfen wollten. Von einem Land mit einer gerechten Gesellschaft. Von einem Land, das es nicht mehr gibt, den geplatzten Träumen und dem (Über)Leben bzw. dem zu Grunde gehen im Neuen. Die Klammer in  dem einen Film sind die Textpassagen aus Marion Brasch´s Roman „Ab jetzt ist Ruhe. Roman meiner fabelhaften Familie“, von ihr selbst aus dem Off gelesen. Eine Klammer des anderen Films sind die einzigartigen Lieder von Gundi, gesungen vom Hauptdarsteller Alexander Scheer.


Damit zu unserer dritten Vorstellung, welche eigentlich die erste war. Dienstag 21.08. Dresden, Filmnächte am Elbufer, Konzert, Prahl, Dresen und Band mit den Hauptakteuren des Gundermann Films Alexander Scheer und Anna Unterberger (Gundi und Conny) mit Conny Gundermann, mit Laila Stieler, der wir das so tolle Drehbuch verdanken, und weiteren Mitgliedern der Film Crew.  Gänsehaut pur und wunderschön.
Übrigens, „Gundermann“ war gestern im Thalia ausverkauft, hier in Brandenburg am Montag war der Saal sicher zu Dreiviertel gut gefüllt. Der „Gundermann“ wird im Concerthaus noch mindestens zwei Wochen laufen. Und die „Familie Brasch“ würde zweifellos  auch bei uns in der Stadt ihr Publikum finden.
Wir können wirklich nur empfehlen, sich beide Filme unbedingt anzuschauen.