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10. Juli 2018 Daniel Herzog

Seit Sonntag weht die "Mayors for Peace"-Fahne vor dem Rathaus

Am Sonntag um 10 Uhr versammelte sich eine Gruppe von circa 20 Interessierten vor dem Altstädtischen Rathaus, um bei der Hissung der "Mayors for Peace"-Fahne ("Bürgermeister für den Frieden") dabei zu sein und so ein Zeichen gegen Krieg und atomeres Wettrüsten zu setzen.

Walter Paaschen, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, und Dr. Hans-Peter Jung, Vertreter der "Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V." (IPPNW) Brandenburg sprachen ein paar einleitende Worte und hissten dann gemeinsam die Fahne. Erfreulich war, dass knapp die Hälfte der Anwesenden Genoss*innen waren, darunter unsere beiden Kreisvorsitzenden Ilona Friedland und Andreas Kutsche. Bedauerich dagegen war, dass doch nur relativ wenige Brandenburger*innen den Weg zum Rathaus fanden, auch Oberbürgermeister Steffen Scheller konnte offensichtlich eine Teilnahme nicht einrichten.

Nichtsdestotrotz war die Fahnenhissung, die an diesem Tag weltweit stattfand, ein wichtiges Zeichen in unserer Stadt. Vor alle bisherigen Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge muss als neue und wichtigste Aufgabe die Verhinderung eines Krieges gestellt werden. Das liegt im Interesse aller Bürger*innen.

Im Bündnis „Mayors for Peace“ setzen sich mit Stand 1. Juli 2018 Bürgermeister von 7.614 Städten aus 163 Ländern und Regionen für das Ziel ein, bis 2020 eine atomwaffenfreie Welt zu schaffen.