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3. September 2018 Claudia Sprengel | Kreisvorstand

Brandenburg muss Rassismusproblem endlich anerkennen

In der letzten Woche gab es gleich drei Berichte über rassistisch motivierte Übergriffe in Brandenburg an der Havel. Wir, DIE LINKE.Brandenburg an der Havel, verurteilen jede Form von Gewalt und Rassismus.

Wir fordern die Stadt Brandenburg auf, das Problem endlich anzuerkennen und sich gegen diese Entwicklung zu positionieren.

Ein Mann aus Kamerun wird auf der Straße angegriffen und rassistisch beleidigt, ein Mann aus Eritrea wird von seinem Nachbarn mit einem Messer bedroht und rassistisch beleidigt, ein Künstler aus Westafrika kommt nach Brandenburg an der Havel und wird von mehreren Taxifahrern auf Grund seiner vermeindlichen Herkunft nicht zu seinem Reiseziel transportiert.

Drei Vorfälle in einer Woche und vom Bürgermeister kein Wort. Wir halten diese Entwicklungen insbesondere in Anbetracht der Geschehnisse in Chemnitz für besorgniserregend und fordern die Stadt auf, Farbe zu bekennen. Wir wollen eine tolerante und weltoffene Gesellschaft in Brandenburg an der Havel, in der sich jeder und jede frei bewegen kann, das gilt für alle Bürgerinnen und Bürger, aber eben auch für alle Gäste, egal welche Herkunft man ihnen zuschreibt.