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31. August 2018 Andreas Kutsche | Kreisvorsitzender

1. September 2018 – Weltfriedenstag

Für Frieden und Völkerfreundschaft, gegen Faschismus und imperialistische Kriege

79 Jahre ist der Überfall auf Polen und somit der Ausbruch des 2. Weltkrieges her. Heute ist die Kriegsgefahr so groß wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Aktuell gibt es laut www.dieweltsicht.org in der Welt 32 Kriege bzw. bewaffnete Konflikte. Mali, Syrien, Afghanistan und die Ukraine sind vier der wohl bekanntesten Beispiele.

Die Rüstungsausgaben sind auf dem höchsten Stand seit dem Kalten Krieg. Deutschland ist weltweit an Kriegen beteiligt. Insbesondere ist die BRD durch den Einsatz deutscher Waffen seitens der Türkei am Krieg in Syrien und durch Awaks-Aufklärungsflugzeuge und -Flüge beteiligt. Der größte Aggressor ist die USA. Sie haben mindestens 20 Millionen Tote in 37 Staaten zu verantworten.

Noch viel zu viele Menschen schauen weg, während die deutsche Rüstungsindustrie Milliarden verdient. Viele Millionen Menschen sterben oder sind auf der Flucht, denn Krieg ist immer noch die Hauptfluchtursache.

Wir fordern:
•    Atomwaffen abschaffen. Die Bundesregierung unterzeichnet den UN-Atomwaffenverbotsvertrag.
•    Verbot von Drohnen-Kampfeinsätzen und Schließung der US-Basis Rammstein und aller US-Basen auf dem Gebiet der BRD.
•    Beendigung der NATO-Präsenz an der Grenze zu Russland.
•    Beendigung aller Kampfeinsätze der Bundeswehr im Ausland.
•    Minimierung des Rüstungshaushaltes und Verbot von Waffenexporten.
•    Aktivierung und Ausbau der Mitgliedschaft Brandenburg an der Havel im Städtebündnis "Mayors for peace".
•    Offenlegen der Einflussnahme der Rüstungsindustrie und Banken auf die Regierungspolitik.
•    Den Weltfriedenstag als europäischen Feiertag! (Antrag im Bundestag eingebracht)

Wir, die Menschen und unser Engagement für den Frieden, sind die einzige Kraft, die sich der Kriegsgefahr erfolgreich entgegenstellen können. Wir brauchen eine starke Friedensbewegung.

Wir wenden uns gegen die neuen Polizeigesetze. Wir wenden uns gegen die Faschisierung unserer Gesellschaft. Die Grenze verläuft nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten! Weltweiter aktiver Widerstand kann imperialistische Kriege verhindern.

Lasst uns aktiv werden! Last uns aufstehen! Der Kreisverband der LINKEN Brandenburg lädt am Samstag ab 10.00 Uhr an verschiedenen Plätzen in der Stadt zu Gesprächen ein, u.a. an der Kaufhalle in Nord, in Hohenstücken und auf dem Neust. Markt. Verteilt wird u.a. das Symbol für Mut, Frieden und sozialer Gerechtigkeit.