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6. April 2018

Armut macht krank!

Zum Welttag der Gesundheit am 7. April erklären die Vorsitzenden Ilona Friedland und Andreas Kutsche:

Brandenburg an der Havel – Mit bundesweiten Aktionen am Tag der Gesundheit, 7. April, will DIE LINKE auf den Zusammenhang von Armut als Gesundheitsrisiko hinweisen.

In Deutschland ist Armut laut Studien einer der Hauptrisikofaktoren für die körperliche, seelische und geistige Gesundheit von Menschen. Die Gesundheitschancen von Arm und Reich haben sich in den letzten 20 Jahren immer weiter auseinanderentwickelt. Aus Studien des Instituts für Gesundheitsökonomie geht hervor, dass Menschen die in ihrem Leben hauptsächlich im Niedriglohnsektor gearbeitet haben, fast 10 Jahre früher sterben als Menschen die durchschnittlich mehr als 4500 € im Monat zur Verfügung haben.

Ilona Friedland, Kreisvorsitzende der LINKEN in Brandenburg an der Havel:
„Besonders Kinder die in Armut leben haben einen stark eingeschränkten Zugang zu den Voraussetzungen für ein gesundes Leben.“ Auch Brandenburg an der Havel hat ein großes Problem mit Kinderarmut. „Bei Kindern aus armen Familien werden bereits bei der Einschulung häufiger Entwicklungsverzögerungen und Gesundheitsstörungen festgestellt. Auch seelische Erkrankungen und Suchtprobleme kommen in den folgenden Jahren hinzu.“

Andreas Kutsche, Kreisvorsitzender der LINKEN in Brandenburg an der Havel sagt dazu: „Das Recht auf eine gute gesundheitliche Versorgung und ein gesundes Leben, darf nicht vom Geldbeutel oder der sozialen Herkunft abhängen. Wir fordern daher seit langem, dass Kinder in Kitas und Schulen kostenlos gesundes Essen bekommen.“

DIE LINKE. Brandenburg an der Havel wird am Samstag dem 07.04., welcher der Tag der Gesundheit ist, Obst und Salat auf dem Neustädtischen Markt verteilen und mit den Menschen ins Gespräch kommen – wie sieht menschenwürdige Pflege aus?
Ort: Neustädtischer Markt, Brandenburg an der Havel
Zeit: 07.04.2018, ab 10 Uhr